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Vorwort zur 4. Auflage

Die Autoren

Arbeiten mit dem Lernbuch „Technologie des Spritzgießens“

Abkürzungen und Kurzzeichen

Spritzgießen ‒ ein ideales Fertigungsverfahren

Spritzgießen ‒ ein industrielles Fertigungsverfahren

Spritzgießen ‒ ein diskontinuierlicher Einstufenprozess

Spritzgießen ‒ Spritzgießmaschine und Spritzgießwerkzeug

1 Grundlagen der Kunststoffe

1.1 Einteilung und Bezeichnung der Kunststoffe

1.2 Formänderungsverhalten von Kunststoffen

1.3 Formmasse und Formgebungsverfahren

1.4 Kunststoffschmelze

1.4.1 Viskosität

1.4.2 Schubspannung und Schergeschwindigkeit

1.4.3 Viskosität und Temperatur

1.5 Erfolgskontrolle zur Lektion 1

2 Spritzgießmaschine

2.1 Einteilung von Spritzgießmaschinen

2.2 Baugruppen von Spritzgießmaschinen

2.3 Erfolgskontrolle zur Lektion 2

3 Plastifizier- und Spritzeinheit

3.1 Aufgaben der Plastifizier- und Spritzeinheit

3.1.1 Aufschmelzen

3.1.2 Homogenisieren

3.1.3 Aufbau der Plastifizier- und Spritzeinheit

3.2 Plastifizieren

3.3 Einspritzen

3.4 Erfolgskontrolle zur Lektion 3

4 Werkzeug

4.1 Aufgaben und Funktionsbereiche

4.2 Anguss- und Verteilersystem

4.2.1 Grundlagen

4.2.2 Art des Angusses

4.3 Formnest

4.4 Temperierung

4.5 Auswerfersystem

4.6 Erfolgskontrolle zur Lektion 4

5 Schließeinheit

5.1 Funktion und Aufbau

5.2 Mechanische Schließeinheiten

5.3 Hydraulische Schließeinheiten

5.4 Sonderausführungen von Schließeinheiten

5.4.1 Holmlose Schließeinheit

5.4.2 2-Platten-Schließeinheit

5.5 Erfolgskontrolle zur Lektion 5

6 Antriebssystem und Steuerung

6.1 Antriebssystem

6.1.1 Hydraulischer Antrieb

6.1.2 Elektrischer Antrieb

6.2 Steuerung

6.3 Erfolgskontrolle zur Lektion 6

7 Spritzgießprozess

7.1 Phasen eines Spritzgießzyklus

7.2 Start

7.2.1 Werkzeug und Schließeinheit

7.2.2 Plastifiziereinheit

7.2.3 Steuerung

7.2.4 Hydraulik und Elektrik

7.3 Einspritzphase

7.3.1 Werkzeug und Schließeinheit

7.3.2 Plastifiziereinheit

7.3.3 Steuerung

7.3.4 Hydraulik

7.4 Nachdruckphase

7.4.1 Werkzeug und Schließeinheit

7.4.2 Plastifiziereinheit

7.4.3 Steuerung

7.4.4 Hydraulik

7.5 Kühlphase

7.5.1 Kühlzeitgleichung

7.5.2 Werkzeug und Schließeinheit

7.5.3 Plastifiziereinheit

7.5.4 Steuerung und Hydraulik

7.6 Dosierphase

7.6.1 Werkzeug und Schließeinheit

7.6.2 Plastifiziereinheit

7.7 Entformen

7.7.1 Werkzeug und Schließeinheit

7.7.2 Plastifiziereinheit

7.7.3 Hydraulik und Steuerung

7.8 Erfolgskontrolle zur Lektion 7

8 Werkzeugkonstruktion

8.1 Spritzgießwerkzeug ‒ Aufgaben und Anforderungen

8.2 Aufgaben des Konstrukteurs

8.3 Werkzeugauslegung

8.3.1 Übersicht

8.3.2 Rheologische Werkzeugauslegung

8.3.3 Thermische Werkzeugauslegung

8.3.4 Mechanische Werkzeugauslegung

8.4 Erfolgskontrolle zur Lektion 8

9 Qualitätsmanagement und integrierte Managementsysteme beim Spritzgießen

9.1 Qualität

9.2 Qualitätsmanagement

9.3 Qualitätswesen und Qualitätssicherung

9.3.1 Qualitätswesen

9.3.2 Begriffe der Qualitätssicherung

9.4 Integrierte Managementsysteme

9.5 Erfolgskontrolle zur Lektion 9

10 Recycling im Spritzgießbetrieb

10.1 Wiederverwertung von Kunststoffen

10.2 Recycling von Produktionsabfällen

10.3 Recycling von Kunststoffabfällen aus Handel und Haushalten

10.4 Erfolgskontrolle zur Lektion 10

11 Sonderverfahren des Spritzgießens

11.1 Thermoplastschaumspritzgießen (TSG)

11.2 Mehrkomponenten-Spritzgießverfahren

11.3 Spritzprägen

11.4 Kaskadenspritzgießen

11.5 Hinterspritztechnik

11.6 Erfolgskontrolle zur Lektion 11

12 Das Spritzgießunternehmen und seine Berufsmöglichkeiten

12.1 Das Spritzgießunternehmen

12.1.1 Aufbau eines Spritzgießunternehmens

12.1.2 Ablauforganisation in einem Spritzgießbetrieb

12.1.3 Anforderungen an ein Spritzgießunternehmen

12.2 Berufe in der Kunststoffverarbeitenden Industrie (KVI)

12.2.1 Ausbildungsdauer und Ausbildungsinhalte

12.2.2 Weiterbildung und Aufstiegsmöglichkeiten

12.2.3 Berufslage und Zukunftsperspektive

12.3 Arbeitsschutz Spritzgießmaschinen

12.3.1 Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und normative Regelungen

12.3.2 Gefährdungen und wesentliche Gefahrenbereiche

12.3.3 Unfallverhütungsvorschrift für Spritzgießmaschinen

13 Glossar

14 Ausgewählte Literatur

15 Antworten zu den Erfolgskontrollen

Christian Hopmann
Walter Michaeli
Helmut Greif
Frank Ehrig

Technologie
des Spritzgießens

Lern- und Arbeitsbuch

4., aktualisierte Auflage

Die Autoren:

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV), Aachen
Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Walter Michaeli, ehemals Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV), Aachen
Dr. (phil.) Dipl.-Ing. Helmut M. Greif M. A., AGIT GmbH, Aachen
Prof. Dr.-Ing. Frank Ehrig, HSR Hochschule für Technik Rapperswil, Rapperswil

Alle in diesem Buch enthaltenen Informationen, Verfahren und Darstellungen wurden nach bestem Wissen zusammengestellt und mit Sorgfalt getestet. Dennoch sind Fehler nicht ganz auszuschließen. Aus diesem Grund sind die im vorliegenden Buch enthaltenen Informationen mit keiner Verpflichtung oder Garantie irgendeiner Art verbunden. Autoren und Verlag übernehmen infolgedessen keine juristische Verantwortung und werden keine daraus folgende oder sonstige Haftung übernehmen, die auf irgendeine Art aus der Benutzung dieser Informationen – oder Teilen davon – entsteht.

Ebenso übernehmen Autoren und Verlag keine Gewähr dafür, dass beschriebene Verfahren usw. frei von Schutzrechten Dritter sind. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Buch berechtigt deshalb auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen­ und Markenschutz­Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften.

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Herstellung: Jörg Strohbach
Umschlagdesign: Marc Müller-Bremer, www.rebranding.de, München
Umschlagrealisation: Stephan Rönigk

Print-ISBN 978-3-446-45042-4
E-pub-ISBN 978-3-446-45404-0

Verwendete Schriften: SourceSansPro und SourceCodePro (Lizenz)
CSS-Version: 1.0

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Vorwort zur 4. Auflage

Dieses Buch hat vorzügliche Resonanz bei seinen Lesern gefunden. Ihnen allen sei hierfür herzlich gedankt. Gedankt sei auch für die Anregungen zur weiteren Verbesserung dieses Buches, welche gerne aufgegriffen und in diese überarbeitete Auflage eingearbeitet wurden. Seit dem Erscheinen der letzten Auflage im Jahre 2009 haben sich einige neue und innovative Spritzgießsonderverfahren, wie die Projektilinjektionstechnik, in der Praxis durchsetzen können, sodass über diese nun als „Stand der Technik“ berichtet werden kann und sie daher auch zu Recht Aufnahme in dieses Buch für den Praktiker gefunden haben.

Herzlich bedanke ich mich bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und besonders bei Herrn Dipl.-Ing. Leo Wolters, Leiter der Abteilung Ausbildung/Handwerk, am IKV sowie bei Frau Ulrike Wittmann vom Carl Hanser Verlag für ihre tatkräftige Hilfe bei der Überarbeitung dieses Buches.

Dem Carl Hanser Verlag sei gedankt für die stets vorzügliche Kooperation bei diesem und vielen weiteren gemeinsamen Projekten.

Christian Hopmann, Februar 2017

Die Autoren

Univ.-Prof. Christian Hopmann

Seit April 2011 ist Prof. Christian Hopmann Leiter des Instituts für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen. Er studierte Maschinenbau mit der Vertiefungsrichtung Kunststofftechnik an der RWTH Aachen und promovierte 2000 bei Prof. Walter Michaeli. 2005 wechselte Hopmann in die Industrie und trat bei der RKW AG Rheinische Kunststoffwerke (heute: RKW SE) ein. Von Januar 2010 bis zu seinem Wechsel an das IKV war er Managing Director der RKW Sweden AB in Helsingborg/Schweden. 2014 wurde er für die Entwicklung der Spaltimprägniertechnologie für faserverstärkte Kunststoffe mit dem NRW-Innovationspreis ausgezeichnet.

Prof. Walter Michaeli

Prof. Walter Michaeli verabschiedete sich 2011 nach 23 überaus erfolgreichen Jahren als Institutsleiter am IKV und nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand. Michaeli studierte Fertigungstechnik an der RWTH Aachen, nach über acht Jahren Industrietätigkeit übernahm er 1988 als Direktor die Leitung des IKV. Er war Mitglied in mehreren bedeutenden wissenschaftlichen Akademien und in der Jury des Deutschen Zukunftspreises. Für seine Entwicklung einer innovativen Wasserinjektionstechnik beim Spritzgießen von Kunststoffen erhielt Prof. Michaeli im Jahr 2002 den Otto von Guericke-Preis der AiF.

Dr. Helmut Greif

Dr. Greif arbeitete nach seinem Studium des Maschinenbaus sowie der Soziologie/Politologie/Erziehungswissenschaft in Aachen als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Aachen, u. a. als pädagogischer Leiter des Demonstrationszentrums für Faserverbundkunststoffe. Seine Themen waren Technikentwicklung und Qualifikationsentwicklung sowie Arbeitsorganisation und Berufsbildung. Nach vielen Stationen in der Industrie und Wirtschaft als Fabrikplaner und Unternehmensberater (SMART-Fabrik), als Leiter der Dr. Reinold Hagen Stiftung, die ein Bildungs- und Kunststoffzentrum in Bonn betreibt, war er Leiter des HPI (Heinz-Piest-Institut) an der Universität Hannover. Zuletzt bis zu seinem Abschied Mitte 2016 war er Geschäftsführer der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietranfer (AGIT). Er war Mitglied in vielen Jurys zur Innovation und Berusfsbildung.

Prof. Frank Ehrig

Seit April 2005 ist Prof. Frank Ehrig Leiter des IWK Instituts für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil, Rapperswil, Schweiz. Er studierte Maschinenbau mit der Vertiefungsrichtung Kunststofftechnik an der RWTH Aachen und promovierte 1998 am IKV bei Prof. Edmund Haberstroh. Anschließend wurde er zum Abteilungsleiter Spritzgießen/Polyurethantechnik am IKV berufen. 2000 wechselte Ehrig in die Industrie und trat in die Weidmann Plastics Technology AG, Rapperswil, ein. Bis zu seinem Wechsel an die HSR war er dort Leiter Technische Entwicklung für den Bereich Automotive.

Arbeiten mit dem Lernbuch „Technologie des Spritzgießens“

Hinweise

Einführung

Das Spritzgießen ist das bedeutendste Verfahren zur Herstellung von Kunststoffbauteilen. Das vorliegende Lernbuch und Arbeitsbuch führt in dieses Verarbeitungsverfahren ein.

Lektionen

Das Lernbuch „Technologie des Spritzgießens“ ist in Lerneinheiten unterteilt, die als Lektionen bezeichnet werden. Jede Lektion umfasst einen geschlossenen Themenkreis. Die einzelnen Lektionen sind so angelegt, dass sie vom Lernenden in einer Lernsequenz, also in einem Lernschritt, bearbeitet werden können.

Leitfragen

Die Leitfragen zu Beginn einer jeden Lektion sollen dem Lernenden helfen, mit bestimmten Fragen an den Lernstoff heranzugehen. Nachdem er die Lektion durchgearbeitet hat, soll er diese Leitfragen beantworten können.

Vorwissen

Die Lektionen müssen nicht in einer bestimmten Reihenfolge bearbeitet werden. Jede Lektion ist deshalb mit einer Auflistung versehen, aus der hervorgeht, welche anderen Lektionen oder Inhalte zum Verstehen der vorliegenden Lektion wichtig sind.

Erfolgskontrollen

Die Erfolgskontrollen am Ende einer jeden Lektion dienen dazu, das erarbeitete Wissen zu überprüfen. Von der vorgegebenen Anwortauswahl ist die richtige Antwort auszuwählen und in den im Text vorgesehenen unterstrichenen Freiraum (_______________) einzutragen. Die Richtigkeit der Antworten kann mithilfe der Lösungen, die am Ende des Buches zu finden sind, überprüft werden. Falls die ausgewählte Antwort falsch ist, sollte der entsprechende Sachverhalt ein weiteres Mal durchgearbeitet werden.

Beispiel: „Optische Datenträger“ (CD, CD-ROM, DVD, Blue-Ray-Disk)

Um die Ausführungen in diesem Buch anschaulicher zu gestalten und den gedanklichen Zusammenhang zwischen den Lektionen zu verdeutlichen, wurde als Beispiel ein bekanntes Produkt gewählt, dessen Herstellung aus Kunststoff einerseits besondere Anforderungen an die Spritzgießtechnik stellt, andererseits aber überhaupt erst die weite Verbreitung dieses Formteils ermöglicht. Der optische Datenträger ist damit ein typisches, hochwertiges Produkt aus Kunststoff. Er findet sich in vielen Lektionen wieder. Es werden Fragen geklärt, wie beispielsweise der richtige Kunststoff für ein Formteil ausgewählt wird oder welche Möglichkeiten der Wiederverwertung (Recycling) von Kunststoffteilen bestehen.

Anhang

Der Anhang liefert für den interessierten Leser ergänzendes Material zu den Kunststoffen. Anhand der ausgewählten Literaturliste kann er sich über weiterführende Fachliteratur informieren. Das Glossar soll zu einem einheitlichen Verständnis der verwendeten Begriffe beitragen, es kann auch als eine Art Kurz-Lexikon verwendet werden. Die Informationen zum Berufsbild des Verfahrensmechanikers Kunststoff und Kautschuk bieten die Möglichkeit, sich genauer über die Aufgaben dieses industriellen Kunststoffberufes, insbesondere der Fachrichtung Spritzgießen, zu informieren. Hier werden auch die Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen in diesem Berufsbereich angesprochen.

Abkürzungen und Kurzzeichen

ABS

Acrylnitril-Butadien-Styrol (amorphes Copolymer)

BG

Berufsgenossenschaft

BR

Polybutadien (Allzweckkautschuk; Butadien-Rubber)

CAD

Computer Aided Design (rechnerunterstütztes Konstruieren)

CAE

Computer Aided Engineering (rechnerunterstütztes Entwickeln)

CAM

Computer Aided Manufacturing (rechnergestützte Fertigung)

CAQ

Computer Aided Quality (rechnerunterstützte Qualität)

CFK

kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (Verbundwerkstoff aus Kohlenstofffasern (CF) mit einer polymeren Matrix)

CIM

Computer Integrated Manufacturing (rechnerintegrierte Fertigung)

CNC

Computerized Numerical Control (rechnerkontrollierte Maschinensteuerung)

CR

Polychloropren (Spezialkautschuk).

DGQ

Deutsche Gesellschaft für Qualität

DIN

Deutsche Norm

DIN EN

Deutsche Fassung der für ganz Europa gültigen Norm

DIN EN ISO

International Standard Organisation (weltweitgültige Norm)

DV

Datenverarbeitung (früher gebräuchlich: EDV = Elektronische Datenverarbeitung)

EG

Europäische Gemeinschaft (siehe auch EU)

EPDM

Ethylen-Propylen-Dien-Terpolymere (Synthesekautschuk der „Methylen“-Reihe)

EU

Europäische Union (siehe auch EG)

FFS

Flexible Fertigungssysteme (mehrere Flexible Fertigungszellen (FFZ))

FFZ

Flexible Fertigungszelle (Grundeinheit einer flexiblen Fertigung)

GFK

glasfaserverstärkte Kunststoffe (Verbundwerkstoffe aus Glasfasern (GF) und einer polymeren Matrix)

GIT

Gasinjektionstechnik

GG

Grundgesetz

JIS

Just In Sequence

JIT

Just In Time

PA

Polyamid (teilkristalliner Thermoplast)

PBT

Polybutylenterephthalat (teilkristalliner Thermoplast)

PC

Polycarbonat (amorpher Thermoplast)

PE

Polyethylen (teilkristalliner Thermoplast)

PEEK

Polyetheretherketon (teilkristalliner Thermoplast, hochtemperaturbeständig)

PES

Polyethersulfon (amorpher Thermoplast)

PET

Polyethylenterephthalat (teilkristalliner Thermoplast)

PIT

Projektil-Injektionstechnik

POM

Polyoxymethylen (teilkristalliner Thermoplast), auch Polyacetal genannt

PP

Polypropylen (teilkristalliner Thermoplast)

PS

Polystyrol (amorpher Thermoplast)

PUR

Polyurethan (je nach chemischer Reaktion der Ausgangskomponenten: amorpher Thermoplast/Elastomer/Duroplast)

PVC

Polyvinylchlorid (amorpher Thermoplast)

QS

Qualitätssicherung

QM

Qualitätsmanagement

QMS

Qualitätsmanagementsystem

SBR

Styrol-Butadien-Kautschuk (Allzweckkautschuk)

SG

Spritzgießen

SPC

Statistical Process Control

TSG

Thermoplastschaumspritzgießen

UMS

Umweltmanagementsystem

UVV

Unfallverhütungsvorschriften (siehe auch VBG)

VBG

Verordnung der Berufsgenossenschaft (siehe auch UVV)

VDA

Verband der deutschen Automobilindustrie

WIT

Wasserinjektionstechnik

WZM

Werkzeugmaschine

Spritzgießen ‒ ein ideales Fertigungsverfahren

Einführung