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Impressum:

Klostergeschichten: Das mittelalterliche Folterinstrument | Erotische Geschichte

von Holly Rose

 

Lektorat: Jasmin Ferber

 

Originalausgabe

© 2020 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: Wisky @ istock.com

Umschlaggestaltung: www.heubach-media.de

 

ISBN 9783750715172

www.blue-panther-books.de

Das mittelalterliches Folterinstrument - Teil 1

Langsam, sehr langsam kam Pater Henry wieder zur Besinnung. Was war nur mit ihm passiert – er hatte nichts mehr mitbekommen, seit die zwei Nonnen ihm die Kutte ausgezogen hatten.

Er stellte seinen Blick auf scharf – dann sagte er sich, dass irgendetwas nicht stimmen konnte. Er war nackt und saß auf einem Stuhl in einer Kirche, irgendwie konnte er sich gerade überhaupt nicht bewegen.

Sie schienen ihn gefesselt zu haben – warum, wusste er nicht. Er hatte einen Filmriss. Vermutlich hatten sie ihm K.-o.-Tropfen verabreicht, diese zwei scheinheiligen Nonnen, die ihn zur Äbtissin begleitet hatten.

Pater Henry wollte mit dieser über das Sommerfest der beiden nahe gelegenen Klöster sprechen – bei dem einen handelte es sich um ein reines Männerkloster, bei dem anderen um ein Frauenkloster. Das wusste er noch. Wie er jedoch aus dem Zimmer der Äbtissin herausgekommen war – das war ihm völlig schleierhaft.

Er wollte sich an seinen Kopf fassen, doch das war nicht möglich – und als er in den gegenüberliegenden Spiegel schaute, den sie offenbar nur für ihn aufgestellt hatte, überlief ihn das kalte Grauen. Was war das?

Sie hatten ihn nicht nur gefesselt, sie hatten ihm etwas über den Kopf gestülpt, was es so eigentlich gar nicht mehr gab – vielleicht noch in den Untiefen der Kellergewölbe …

Kurz und gut. Man hatte ihn an die Kapellenwand in einen Lehnstuhl gesetzt, sein Kopf (daher rührten auch seine wahnsinnigen Kopfschmerzen) steckte in einem hölzernen Kasten mit einer Aussparung für die Nase. Seine Arme waren mit Riemen an die Lehne des Stuhles gefesselt, die Handknöchel steckten in Holzvorrichtungen, die jede Bewegung bereits im Keim erstickten. Ob sein Mund ebenfalls geknebelt worden war, wusste er nicht. Im Moment brachte er vor Entsetzen sowieso keinen Ton heraus.