Autoren

L. Clos • L. Döring

C. Enders • Y. Hieß

V. Merten • N. Michel

J. Schröder • T. Treder

J. Roßwurm • M. Wagner

• K. Willnow

Wir, die Klasse (11)B13 der Beruflichen Schule Untertaunus, hoffen das Euch unser Buch gefällt.

Wir bedanken uns bei unseren Lehrern Herrn Daab und Herrn Stockinger für Ihre tatkräftige Unterstützung.

Außerdem gilt unser Dank den beiden Firmen die uns unterstützt haben:

Ried Blitzschutz GmbH und WERO-MEDICAL - Werner Michallik GmbH & Co. KG

Autoren:

L. Clos • L. Döring • C. Enders • Y. Hieß • V. Merten N. Michel • J. Schröder • T. Treder • J. Roßwurm M. Wagner • K. Willnow

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Hallo,

mein Name ist Martha. Ich bin 19 Jahre alt und fange gerade die Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement bei „Möbel-Monti GmbH“ an.

Der erste Tag im neuen Betrieb, das kann ja was werden!

Ich war mir da ja nicht ganz so sicher. Freunde von mir, die die Ausbildung schon vor mir gemacht haben, warnten mich vor, dass dieser Beruf gerade im Bereich der Buchführung nicht leicht sein wird. Ich habe ja echt tolle Freunde, wenn die mir erst mal Angst machen…na was soll’s, wird schon schief gehen!

Das Unternehmen, in dem ich arbeite scheint allerdings echt cool zu sein! Auf den ersten Blick bin ich begeistert, meine Kollegen sind nett und die Räumlichkeiten sind schön eingerichtet. Richtig zum Wohlfühlen…Meine Ausbilderin heißt Frau Klug und ist auch sehr freundlich, wenn irgendetwas ist, darf ich immer zu Ihr gehen, hat Sie gesagt.

Zunächst bin ich der Buchhaltung zugeteilt. Soweit ich weiß hat das was mit Mathe zutun… Lag mir eigentlich noch nie. Oh je, ob das so einfach ist? Obwohl Frau Klug gemeint hat, dass ich das ganz schnell verstehen werde.

Na ja, dann lasse ich mich einfach mal überraschen!

Auf dem Weg durch meine Ausbildung würde ich euch gerne mitnehmen.

Es werden bestimmt viele interessante Situationen kommen, von denen würde ich Euch gerne erzählen und vielleicht seid Ihr ja auch mal in so einer Lage?

So, jetzt aber genug erzählt!

Morgen beginnt mein erster Arbeitstag in der Buchhaltung, dafür muss ich ausgeschlafen sein.

Viel Spaß beim Lesen!

Ich hoffe, dass es Euch etwas weiter hilft.

Aufbau der Bilanz

„Ich habe bei der Inventur geholfen. Jetzt ist der 31. Dezember rum und ich möchte gerne wissen, für was ich die Bestände mitgezählt habe. Deshalb werde ich mir von Herr Heinrich alles erklären lassen“, denkt Martha.

Herr Heinrich: „Hi Martha, wir sind jetzt mit der Bilanz fertig. Ich werde dir in den nächsten Tagen Schritt für Schritt zeigen, wie wir von der erledigten Inventur über das Inventar zur Bilanz kommen.“

Ein Kaufmann ist verpflichtet Vermögen und Schulden seines Unternehmens festzustellen:

 

Inventur:

Gegenstand Gezählte Menge Einzeln Einzelwert in Euro Gesamt in Euro
Fuhrpark 5 Stück     420.000
PKW   2 PKW 25.000  
RÜD MM 222     20.000  
RÜD MM 333        
LKW   3 LKW    
RÜD MM 444     120.000  
RÜD MM 555     125.000  
RÜD MM 666     130.000  

Diese Inventur ist nur ein Beispiel zu einem Bestand (Fuhrpark), diese Gliederung wird für jeden Bestand des Unternehmens ausführlich dargestellt und dann in das Inventar eingetragen.

Inventur (Bestandsaufnahme):

Vermögensgegenstände und Schulden werden an einem Stichtag ermittelt und schriftlich jeweils einzeln nach ihrer Art (Bezeichnung), Menge (Stückzahl, nach Gewicht, Länge…) und Wert (in Euro) festgehalten. Es wird ein Inventurleiter ernannt und dieser erstellt einen genauen Aufnahmeplan.

Es gibt verschiedene Inventurarten die man benutzen kann.

Stichtaginventur: Es werden an diesem Tag alle Vermögensgegenstände und Schulden in der Regel 10 Tage vor oder nach dem Abschluss-Stichtag (31. Dezember..) gezählt werden.

Permanente Inventur: Es werden in einer Lagerkartei fortlaufend die Zu- und Abgänge der Bestände in Art und Menge festgehalten. Zum Abschluss-Stichtag kann der Bestand korrekt nachgewiesen werden. In einem Jahr muss zu einem beliebigen Zeitpunkt in der Lagerkartei ausgewiesene Bestände durch eine körperliche Bestandaufnahme überprüft werden.

Verlegte Inventur: Die Erfassung der Bestände wird entweder auf einen Zeitpunkt innerhalb der letzten 3 Monate vor oder der zwei ersten Monate nach Schluss des Geschäftsjahres verlegt.

Beachte: Bei der verlegten Inventur muss das Inventar zurück berechnet oder aufgerechnet werden, damit zum Ende des Geschäftsjahres die Inventur mit richtigen Werten dargestellt wird.

Stichprobeninventur: