Was ist eigentlich mit unserer Weltumseglung?

Weltumseglung mit dem 41ft Katamaran

Katinka

Teil 1

Mittelmeer

 

 

 

 

 

 

Ralf Reiter

 

 

 

 

© 2018 Ralf Reiter

Umschlaggestaltung, Illustration: Ralf Reiter

Fotos: Ralf Reiter

Lektorat, Korrektorat: Gabriele Katala

Herausgeber: Ralf Reiter

Schillerstraße 12, 71364 Winnenden

ralf.reiter@hotmail.ch

www.glenswelt.com

2. Auflage

 

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich saß auf meinem Stuhl, da plötzlich kam die Zeit vorbei, ich packte sie und versuchte sie festzuhalten, tiefe Wunden schnitten sich ins Fleisch und sie riss sich wieder los. Seitdem versuche ich nie wieder die Zeit festzuhalten, sondern nutze sie um zu leben.

Ralf Reiter

Inhaltsverzeichnis

VORWORT

GESCHAFFT!

NOCH 13 TAGE TO GO

LEINEN LOS!

UNTERWEGS

TOSKANA

STURMFAHRT

TIBER

MOBILITÄT IST ALLES

WERFTAUFENTHALT

IM LEBEN WIRD EINEM NICHTS GESCHENKT

HERBSTZEIT

TOPFZEIT

GEDULD

DIE HEIZUNG IST AN

NOVEMBERBLUES

COPPERCOAT

NIKOLAUS

DIE TAGE SIND GEZÄHLT

ZURÜCK AUF DER KATINKA

JANUAR IN ROM

ICH MAG KEIN FISCH

WIEDER IM WASSER

REPARATUR

UNTERWEGS

ROM DEN RÖMERN

AUCH EIN SEGELBOOT BRAUCH EIN RUDER

SHUT DOWN

CORONA

STATISTIK CORONA

DIE FLAGGE Q

30 TAGE QUARANTÄNE

SCHUTZHAFT

LEBE DEINEN ALPTRAUM

DIE ENTDECKUNG DER LANGSAMKEIT

KONTROLLVERLUST

VON ÖFFNUNGEN UND ÖFFNUNGEN

AUFBRUCH

KARIBIK IN ITALIEN

ÜBERSCHREITUNG DER DATUMSGRENZE

WIR REPARIEREN UNS UM DIE WELT

DIE ÄOLISCHEN INSELN

SIZILIEN

ÜBERFAHRT NACH SARDINIEN

DIE SONNE

DIE OSTKÜSTE SARDINIENS

VON OLBIA NACH ALGHERO

AFFENHITZE

AUF DEN BALEAREN ANGEKOMMEN

BAD DAYS AND GOOD DAYS

DER FLUCH DER SEUCHE

IMMER NOCH AUF DEN BALEAREN

VIVA ESPANA

CARTAGENA, ODER VERSICHERUNGEN, DIE ROSSHÄNDLER DER NEUZEIT

ANDALUSIEN

EINMAL QUER DURCH SPANIEN

RICHTUNG WEST

MITTELMEER ADE!

IN GIBRALTAR GIBT ES KEIN CORONA

GEDULD DIE ZWEITE!

35°23.215‘N; 007°52.918’W

 

Image

VORWORT

„Was ist denn eigentlich mit unserer Weltumseglung?“ Mit diesem unbedachten, einfach so in den Raum geschmissenen Satz, zwei Jahre vor dem Start unserer Weltumseglung, fing alles an. Gaby hatte mal wieder die Schnauze voll, ihr Chef hatte sie mal wieder geärgert. Ich habe das Vorhaben von dem ich schon über 20 Jahre, nein es sind jetzt schon über 35 Jahre, träume schon längst abgeschrieben. Als wir uns damals kennengelernten, versuchte ich noch sie von meinem Projekt, die Welt auf eigenem Kiel zu umrunden, zu begeistern. Im Laufe der Jahre ließen die Versuche immer mehr nach. Wir fingen an Golf zu spielen und ich sah mich schon im Rentenalter auf den Golfplätzen in Florida herumkrauchen und meinen Lebensabend dort verbringen, da kam dieser eine, sich so belanglos anhörende Satz. Wir saßen, nach dem Essen noch bei einem Glas Wein und ich merkte dass sie nicht gut drauf war. Sie schilderte mir ihre Meinungsverschiedenheit mit ihrem Chef und ich sagte zu ihr „Nimm`s nicht so tragisch.“ Sie unterbrach das eingesetzte Schweigen mit dem Satz „Was ist denn eigentlich mit unserer Weltumseglung?“ Wie elektrisiert saß ich da und konnte das eben gehörte gar nicht glauben. „Das meinst Du jetzt nicht ernst.“ „Doch“, sagte sie, „dass meine ich ernst.“ Danach ging alles sehr schnell. Die Planung und Abwicklung unseres bisherigen Lebens nahm zwei Jahre in Anspruch. In dieser Zeit beschafften wir ein Boot, verkauften unser Haus und planten grob die Route. Ich erstellte eine Webseite um alles zu dokumentieren und wir stellten ein Budget auf um die Reise finanzieren zu können. Eines war von Anfang an klar, wir wollen nicht um die Welt hetzen, nur um sagen zu können, dass wir einmal um die Welt gesegelt sind. Nein, wir wollen auch was von der Welt sehen. Menschen kennenlernen, Freundschaften schließen, Natur erleben und das alles nicht auf den ausgetretenen Routen, sondern fern ab davon. Dafür haben wir 10 Jahre eingeplant. Die Kosten hierfür haben wir mit 360`000 Euro eingeplant, ob das ausreichen wird, werden wir noch sehen. Die geplante Route, sowie die gefahrene Route, kann unter https://www.glenswelt.com/haefen-ankerplaetze eingesehen werden. Auf dieser Seite werden nicht nur die Route sondern auch Touren, Landausflüge und die Orte, die wir besucht haben, festgehalten. Das nicht alles planbar ist, wurde uns spätestens bei der ersten Corona Welle bewusst, die uns ganz schön zugesetzt hat. Das Buch beschreibt im ersten Teil, unsere Reise durchs Mittelmeer. Ein Revier, das uns noch durch zahlreiche Segelausflüge bekannt ist, ein Revier dass nicht dem entspricht was uns eigentlich vorschwebt. Total überlaufen, viele Boote, überteuerte Häfen, bis an den Rand besetzte Ankerbuchten. Trotzdem gibt es auch hier, schöne Flecken und sehenswerte Ziele. Ja und da war da noch Corona. Den Restriktionen, denen wir manchmal unterlagen, haben uns oft schwer zugesetzt, auf der anderen Seite waren viele Orte im Mittelmeer nicht ganz so überlaufen. Es gab, tatsächlich, wunderschöne Buchten in den wir alleine lagen. Nachdem wir unser Boot, einen 12,40m Katamaran, in Portugal gefunden hatten, überführten wir diesen nach Loano etwa 70 Kilometer südwestlich von Genua, um ihn dort auf die Weltumseglung vorzubereiten. Viele Dinge mussten ersetzt, einige, vor allem sicherheitsrelevante Komponenten ergänzt werden. Zwei Jahre zogen ins Land und uns wurde klar, warum so viele Langfahrtprojekte über die Planung nicht hinaus kommen. Auch wir hatten in dieser Zeit immer wieder einmal unsere Zweifel. Das schwierigste ist, den Absprung aus dem „normalen“ Leben zu schaffen. Karriere, in die Gesellschaft eingebunden sein, Freunde, das Umfeld macht es nicht gerade einfach alles hinter sich zu lassen. Mal ganz abgesehen davon, dass es auch einiges an Organisationstalent braucht, um die Kommunikation mit Behörden, Ämter, Banken etc., bei längerer Abwesenheit, aufrecht zu erhalten. Letztendlich braucht es bei Vielen, den kleine Schubser von außen, den Wink des Schicksals, der einem dann das Projekt umsetzen lässt. Bei uns kam dieser Schubs im Herbst 2018 und im Frühjahr 2019 hatten wir den „No way of return“ erreicht. Wenn dieser Punkt überschritten ist, hat man es geschafft und es ist fast sicher, dass man die Leinen los wirft. Für uns war der Tag am 24. August 2019. Trotz dass der Tag schon länger fest stand, wurde es hinten raus noch einmal hektisch und am Tag selbst sehr emotional.

 

GESCHAFFT!

Wir haben es tatsächlich geschafft. In den letzten zwei Wochen haben wir die Auflösung unseres Hausstandes vollzogen und sind mit zwei großen Koffern, zwei kleinen Koffern, Rucksack und Laptop aufs Boot gezogen. Davor haben wir uns von unserer Familie angemessen verabschiedet und dies mitten in den südoststeirischen Weinbergen. Einfach unvergesslich! Nicht nur der Wein floss in Strömen, die Bretteljausen war üppig und sehr lecker. Der steirische Buschenschank ist bekannt für Gemütlichkeit, tolle Weine und ein deftiges Essen. Genau die richtige Kulisse angesichts dessen, was uns in Zukunft erwartet, nämlich genau das Gegenteil. Auch hier kam wieder die Frage auf "Warum wollt ihr den fort, bleibt doch hier in der schönen Steiermark" und wir haben geantwortet, "Wir wollen die Welt sehen, die Menschen, die Tiere, die Natur so lange das noch geht. Frei von irgendwelchen Vorurteilen und gesteuerten Falschinformationen. Klar ist das ein Risiko, wenn uns mittlerweile die halbe Welt um die Ohren fliegt. Wenn über Klimawandel diskutiert wird, wenn die Amerikaner wieder einmal kräftig an ihrer Weltherrschaft arbeiten, die sie schon längst verloren haben. Wenn der Nahosten keine Ruhe gibt und man sich gegenseitig die Köpfe einschlägt. Wenn in vielen Länder korrupte Arschlöcher ihr eigenes Volk unterdrücken und das wenige Entwicklungsgeld was noch fließt, in die eigene Tasche stecken und die Weltgemeinschaft zuschaut. Wenn wir Europäer versuchen unsere Eigenständigkeit zu wahren und deshalb nichts voran geht, ja eher der Rückschritt programmiert ist, weil wir 16 jährigen Umweltaktivistinnen mehr Bedeutung zumessen als das Gesamte zu sehen  und gleichzeitig China die Gunst der Stunde nutzt und auf dem Weltmarkt ein Unternehmen nach dem andern aufkauft, zumindest sich einkauft, als wäre das ganze Jahr Winterschlussverkauf. Ja dann ist das ein Risiko. Wenn man aber bei 40 Knoten vor Anker liegt und die Wanten das Lied "Stairway to heaven " spielen, währen die Fallen das Trommelsolo 
"Highway to hell" schmettern wird dieses Risiko zweitrangig und man tut gut daran sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und genau das ist es was wir wollen, uns auf das Wesentliche konzentrieren. Daran arbeiten wir und mit dem Schritt aufs Boot zu ziehen haben wir wieder einen weiteren Meilenstein geschafft. Wir haben den Platz in der Marina bis Ende August gebucht, bis dahin wollen wir definitiv das Abenteuer angehen. Darauf ist auch unser Timer auf der Homepage https://www.glenswelt.com eingestellt. So wie es aussieht schaffen wir es ein wenig früher. In der letzten Woche haben wir einiges noch richten können. Wir haben die Dreifarbenlaterne im Mast durch eine LED Variante ersetzt, dabei gleichzeitig den Mast inspiziert. Im Großsegel einen Riss entdeckt, der geflickt werden muss. Auch das haben wir geschafft. Die Leinen am Traveller haben wir ersetzt, da das ganze System durch die starren alten Leinen schwergängig war. Dabei fiel mir auf, dass der Softschäkel, der am Baum befestigt, arg in Mitleidenschaft gezogen ist. Auch den haben wir vorsichtshalber ausgetauscht. Das Bordleben hat sich, jetzt nach fast einer Woche gut eingestellt und wir freuen uns, nun bald, endlich loszukommen. Bis auf die Maschinenwartung können andere Dinge auf der "To do-Liste" warten. Wenn der Wetterbericht stimmt wäre, nächste Woche, Mittwoch ein geeignetes Wetterfenster, mit südwestlichem Wind, mit bis zu 10 Knoten. Würde uns erst einmal reichen, um hier wegzukommen. Langsam werden wir nervös, haben wir alles bedacht? Wird das Geld reichen? Werden wir gesund bleiben? Haben wir uns da nicht zu viel aufgeladen? Je näher der Abreisetag rückt, desto unsicherer wird man. Schaffen wir das alles? Wir werden sehen.

 

NOCH 13 TAGE TO GO

Haben sie uns doch unsere schönen Fahrräder, von der Pier, weg geklaut. Ich hatte es am Morgen gar nicht bemerkt. Als Gaby vom Duschen kam sagte sie "Du unsere Fahrräder sind weg" und tatsächlich, das einzige was am Pfeiler hängt, ist ein Teil vom Gepäckträger und das Drahtseilschloss mit dem die Räder gesichert waren. Und das alles kurz vor unserer Abreise aus Loano. Ziemlich dreist wenn man überlegt, dass die ganze Marina videoüberwacht ist. Aber im Marina Büro kommt nur ein Achselzucken und die Antwort "Da können sie jetzt auch nichts machen und die Videobilder darf nur eine offizielle Behörde begutachten und das ist die Carabinieri". Tja, der Datenschutz, schützt auch Diebe. Nicht, dass wir uns mit dem Gang zur Carabinieri irgendeinen Erfolg erhoffen, aber zum einen ist es auch mal eine spannende Erfahrung, wie denn so die italienische Polizei arbeitet und zum andern wollen wir den Vorfall der Versicherung melden um vielleicht ein wenig vom Schaden ersetzt zu bekommen. Auch bei letzterem erhoffen wir uns keinen großen Erfolg. Schnell versuchen wir die Sache zu vergessen, war doch in den letzten zwei Jahren, nie ein solches Problem aufgetaucht und die Marina immer sicher, der Schaden nicht all zu groß. Trotzdem passiert im Inneren etwas, was mit Vertrauen zu tun hat. Plötzlich siehst Du in allem was vorbei läuft potenzielle Diebe. Warum bleibt der jetzt ausgerechnet bei uns am Boot stehen und fummelt an seinem Handy herum? Und der da, ist heute auch schon dreimal hier vorbei gelaufen. Auch wenn der monetäre Schaden nicht all zu groß ist, beeinträchtigt uns das Fehlen der Fahrräder in unserer Bewegungsfreiheit und hat das Vertrauen in unser Umfeld ist, zumindest vorübergehend, etwas eingeschränkt. Die Einschränkung merken wir schon beim Gang zur Polizei. Die Station die für unseren Fall zuständig ist, liegt am anderen Ende der Stadt und wir müssen einen 45 minütigen Fußmarsch in Kauf nehmen. Dort angekommen empfängt uns ein netter Carabinieri und wir versuchen uns mit unseren paar Brocken Italienisch und Englisch, verständlich zu machen, was uns ganz gut gelingt. Schnell ist ein Protokoll erstellt und im Google in Deutsch übersetzt. Gut die deutsche Übersetzung ist jetzt nicht der Renner, aber durchaus verständlich und für unsere Zwecke zu gebrauchen. Das Protokoll wird uns ausgehändigt und wahrscheinlich war es das. Darum ist es von den Dieben gar nicht so dreist, wissen die wahrscheinlich auch, dass sich um das Videomaterial sowieso keiner kümmert. Auf dem Rückweg gehen wir dann noch einkaufen, muss jetzt halt alles noch etwas ökonomischer ablaufen. Loano mit seinen etwas über 10`000 Einwohnern liegt an der italienischen Riviera und bietet sich zum Wandern und Mountainbiken, in den nahe gelegenen Bergen an oder man macht ganz einfach Badeurlaub am Strand. Das Städtchen bietet mit seiner langen Fußgängerzone viele Möglichkeiten zum Flanieren und einkaufen. Zahlreiche Restaurants machen die Auswahl am Abend schwer. Die Marina ist, bis auf den Zwischenfall, gut geeignet sich für ein Vorhaben wie wir es geplant haben, vorzubereiten. Für uns war die Distanz zwischen Wohnort und Liegeplatz entscheidend. Mit einer Entfernung von unter 500 Kilometern, waren auch Arbeiten an verlängerten Wochenenden möglich. Aber zurück zum Boot.

Wir beschäftigen uns gerade mit unserer Toilette, eine außerordentlich schöne Arbeit und allen empfohlen die meinen, sie hätten schon einmal bis zum Hals in der sogenannten Scheiße gesteckt. Wer mal eine Toilette repariert hat weiß von was ich rede. Angefangen hat es damit, dass Gaby meinte, da wäre Wasser in der Bilge. Bei Wasser in der Bilge werde ich immer etwas hellhörig und so schaue ich lieber einmal nach. In der Bilge steht tatsächlich Wasser und nicht zu knapp. Ich hatte bei der Routineüberprüfung das Ventil der Toilettensaugleitung nicht richtig verschlossen und so lief die Toilette über und die Bilge voll. Die automatische Bilgenpumpe hat auch ihren Geist aufgegeben und so kommt wieder einmal alles zusammen. Das Problem ist schnell erkannt und behoben, die Folgen zu beheben dauern dann den ganzen Tag. Letztendlich entschließe ich mich den Holdingtank inklusive Leitungsverlegung gleich mit in Angriff zu nehmen und da geht es dann erst richtig los. Mal ganz abgesehen davon, dass der Bewegungsspielraum im hinteren Teil unseres Bootes extrem eingeschränkt ist und man ständig auf den Knien herumrutscht, oder in Embryostellung versucht irgendwelche Schrauben zu lösen oder festzuziehen, ist die ganze Aktion mehr als schweißtreibend. Das geht damit los, dass bestimmte Schlauchschellen sich durch Rost nicht mehr öffnen lassen, so ein 1´Zoll Schlauch extrem widerspenstig ist und sich in alle Richtungen windet, nur nicht dahin wo er hin soll. Aber bis es soweit ist müssen die alten Schläuche erst einmal runter. Erst bewegt sich gar nichts, dann gibt der "Klügere" nach und die Finger  bzw. die Hand gerät blitzschnell in eine schmerzhafte Kaltverformung zwischen Bordwand und Schlauch mit den dazugehörenden Kratzspuren an den Gelenkknochen der Hand. Gleichzeitig entleert sich der Inhalt des Schlauches über einen hinweg da man durch das schmerzverzerrte Gesicht und den Tränen in den Augen, den bereitgestellten Eimer nicht findet. Und so ein Einzöller hat eine ganze Menge Inhalt, dass könnt ihr mir glauben. Wie auch immer, haben wir es nach einem weiteren Tag geschafft den Holdingtank zu installieren und die Toilette umzubauen. Weitere Details ersparen wir Euch an dieser Stelle, denn wir sind uns sicher, dass wir auf dieses Thema auf unserer Reise bestimmt noch einmal zurückkommen werden. Nach schwerer  Arbeit gönnen wir uns heute Abend ein Gläschen Rotwein und lassen die Seele baumeln.

 

LEINEN LOS!

Ja, wir haben es tatsächlich geschafft und haben die Leinen am 24.08.2019, zu unserer großen Fahrt rund um die Welt, los geworfen. Um 05:00 Uhr morgens sind wir zu unserem Abenteuer gestartet. Die Vorbereitungen waren abgeschlossen. Freilich ist an einem Boot immer etwas zu tun und wenn es nach dem ginge würde man nie los kommen, so ist bei uns noch das Antifouling zu erneuern, was hier in Loano nur mit erheblichem Kostenaufwand möglich ist. Wir werden uns auf den Weg in den Süden nach einer geeigneten Möglichkeit umschauen. Lediglich der neue Internationale Bootsschein (IBS) vom ADAC, der noch fälschlicherweise an die alte Wohnadresse gesendet wurde, war noch ausstehend. Nachdem er dann endlich an unsere neue Heimatadresse gesandt war, musste er noch per Express an uns, nach Loano weitergeleitet werden. 4,70€ kostet so ein Expressbrief nach Italien, was daran aber Express gewesen sein soll kann wahrscheinlich noch nicht einmal die Post beantworten. Die Zustellung dauerte mal glatt 10 Tage. Immerhin schaffte es die deutsche Post den Brief innerhalb von zwei Tagen über die Grenze nach Italien zu hieven und leider stand auf dem Brief nur Express drauf, was ein italienischer Postbeamter wohl nicht lesen kann. Immerhin wussten wir dank Internet und Sendeverfolgung, wo der Brief gerade war. Er wanderte also über die Grenze nach Mailand, lag dort 3 Tage und ging dann nach Turin. In Turin machte er dann eine Pause von 2 Tagen und kam dann schließlich in Genua an. Immerhin hatte er bis dahin zweidrittel des italienischen Weges geschafft. Doch auch hier waren wieder 2 Tage Pause vonnöten. Letztendlich schaffte er die letzten 70km an einem Tag. Wage erinnere ich mich noch an die Zeit ohne Computer und Email als wir als Kinder noch Postkarten aus dem Urlaub versendeten, damals kamen die Postkarten auch später an, als man selbst aus dem Urlaub zurück war. Wie gesagt war das vor dem Zeitalter des Internets. Offensichtlich sind die Strukturen der Post auf diesem Stand stehen geblieben, aber wir haben dann unseren Brief erhalten und halten den neuen IBS in unseren Händen. Muss ja schließlich alles seine Ordnung haben. Zu guter Letzt stand dann noch Gaby`s Geburtstag auf dem Programm den wir am Abend vor der Abreise noch im La Plancha, einem wunderbaren Fischrestaurant, unweit von unserer Katinka, feierten. Jetzt waren wir soweit und konnten in See stechen. Die Wettervorhersage sagte 15 bis maximal 20 Knoten aus Nordwest voraus. Idealer Wind um die erste Etappe nach Portofino zu meistern. 15 Knoten hatten wir am Anfang auch, im Hafen. Auf dem Wasser waren es dann einmal schnell 20 bis 30 Knoten. Immerhin aus der richtigen Richtung. Nachdem wir uns nach gut einer Stunde, etwas an den Seegang gewöhnt haben, setzten wir Segel. Das Groß im zweiten Reff und von der Rollgenua auch nur ein kleiner Fetzen, ging es mit 5 Knoten dahin. Das war umso erstaunlicher da der Rumpf durch die lange Liegezeit voll mit Bewuchs war. Leider machte uns eine unangenehme Kreuzsee, die im Golf von Genua öfters anzutreffen ist, ganz schön zu schaffen und bei Gaby blieb es nicht aus, dass sie seekrank wurde. Für mich bedeutete das wieder Diättag. Macht nichts bin eh zu fett. Am Nachmittag lässt dann der Wind allmählich nach und drehte dann auf Höhe des Kaps Punta Chiappa auf Ost und dann Südost und kam uns dann mit 6 Knoten entgegen. Also Maschine wieder an und den Rest der Fahrt unter Motor bis in den Golf von Tigullio wo wir uns ganz hinten bei Rapallo ein ruhiges Plätzchen zum Ankern suchten. Der Rest vom Tag war dann Ausruhen angesagt. Am nächsten Tag zwängte ich mich nach dem Frühstück in meinen viel zu kleinen Neoprenanzug -ich hatte ja oben schon erwähnt, das ich viel zu fett bin, da half auch der Diättag nichts - und fing an den Rumpf mit der Spachtel vom Bewuchs zu befreien. Nach zwei Stunden war der erste Rumpf geschafft. Das sind dann die Tage wo ich mir lieber einen Mono wünsche, denn bekanntlich hat ein Katamaran zwei dieser Dinger, aber man soll es ja auch nicht gleich übertreiben und so nahm ich mir den zweiten Rumpf am nächsten Tag vor. Am Abend versetzten wir noch nach Pedale, da der Bordfrau, den Ankerplatz als wesentlich ruhiger erschien. Leider ist das nicht der Fall und so hoffen wir auf ein gutes Wetterfenster um unsere Reise fortsetzen zu können. Wenn man dem Wetterbericht trauen kann wäre Donnerstag ein guter Tag. In der Zwischenzeit schauen wir uns hier einmal in der Gegend um.

 

 

UNTERWEGS

Portofino kannten wir schon vom letzten Jahr, Rapallo hatten wir noch nicht gesehen. Nachdem wir zwei Tage den Rumpf und die Schiffsschrauben von Muscheln befreit haben, war nun die Besichtigung von Rapallo angesagt. Mit unserem Dinghy queren wir die Bucht und machten im Hafen von Rapallo fest. Die Stadt mit etwa 30`000 Einwohner hat nicht nur touristisch einiges zu bieten, auch geschichtlich war hier so einiges los. So wurde zum Beispiel der Vertrag von Rapallo, zwischen der damalig neu gegründeten UDSSR und Deutschland unterzeichnet, bei dem die UDSSR auf Reparationszahlungen nach dem 1. Weltkrieg verzichtete. Das Hotel Imperial, in dem der Vertrag geschlossen wurde, steht weit sichtbar am Hang, wenn man in den Hafen hineinfährt. Der Stadtkern ist sehr lebendig und es gibt zahlreiche Restaurants und Cafés in der Fußgängerzone und man glaubt es kaum, ein italienischer Bäcker der Brot aus Sauerteig und Roggenmehl herstellt. Mir geht das jetzt schon ab, aber das wird wahrscheinlich nicht das Letzte sein, was ich irgendwann einmal vermissen werde. Umso mehr hat das Brot dann auch geschmeckt. Auf der Hafenpromenade spenden zahlreiche Bäume Schatten und es gibt immer wieder Sitzgelegenheiten wo sich kleinere Gruppen bilden und lautstark diskutieren. Hier wird über Gott und die Welt palavert und wenn sich ein Italiener oder eine Italienerin so richtig in Rage geredet hat ist der Wortschwall nicht mehr zu stoppen. Ohnehin hat man als Deutscher sowieso den Eindruck, der Italiener wacht morgens auf, fängt dann an zu reden und hört erst wieder auf wenn er tot müde ins Bett fällt. Wie auch immer es ist interessant zuzuschauen was hier so den ganzen Tag passiert und auch wenn man nicht alles versteht, wissen wir durch die Gestik, was gemeint ist. Wir konnten uns einen Besuch in Portofino dann doch nicht verkneifen, findet man doch hier den Typ Mensch der, vor lauter gesehen und gesehen werden, vergessen hat über Sinn und Unsinn seines Handelns nachzudenken. Das nimmt dann so groteske Ausmaße an, dass sich Leute an einen Tisch an der Hafenmole setzen, bei 35°C Austern schlürfen ,während eine chinesische Touristengruppe nach der anderen 10cm an diesem Tisch vorbei schlürft. Das sind dann mal locker 100 bis 150 Schweiß tropfende Menschen die der üppigen Bordblondine in den Ausschnitt schauen, während sie, unbehaglich, ständig versucht ihr Minikleid in Position zu halten, was ihr natürlich nicht gelingt. Dabei vermischt sich der Schweiß mit ihrem teuren Makeup und rinnt an der Schläfe über den Nackenbereich in den besagten Ausschnitt. Wenn man das Ganze aus der Ferne betrachtet kann man dem Geschehen eine gewisse Komik nicht absprechen. Wir nutzten den Tag aber nicht nur um uns dieses Schauspiel anzuschauen, die Gärten um Portofino sind wunderschön und mit Wanderwegen sehr gut erschlossen. Wir wanderten an der Küste entlang zu unseren Ankerplatz und sind am späten Nachmittag wieder in Portofino wo wir unser Dinghy gelassen hatten. Am nächsten Tag brechen wir Richtung Porto Venere auf und passieren erneut die Cinque Terre. Dieser Abschnitt ist für uns der schönste Teil der Ligurischen Küste. Leider ist der Wind sehr schwach, sodass wir den größten Teil der Strecke unter Motor fahren müssen. Die Durchfahrt an der Kirche San Pietro bei Porto Venere ist dann das Highlight. Die Wassertiefe beträgt hier an manchen Stellen unter zwei Meter, was immer sehr aufregend ist. Kurz danach ankern wir in einem Ankerfeld vor Porto Venere. Da wir über 8 Stunden unterwegs waren, beschlossen wir erst am nächsten Tag die Stadt zu besichtigen. Porto Venere gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und die kleine Stadt mit ihrem Altstadtkern hat es unserer Meinung auch verdient. Die Kirche San Pietro, die wir bis jetzt immer nur von See gesehen haben, war unser Ziel. Im Inneren sehr schlicht gehalten, genießt man auf dem Felsvorsprung, auf dem die Kirche errichtet wurde, einen wunderbaren Ausblick auf die Cinque Terre. Die luftige Terrasse erreicht man über eine kleine Treppe. Hier kann man sich den Wind um die Nase wehen lassen. Der Ort selber wirkt ein wenig durch die zahlreichen Touristen überlaufen, dennoch ist das Städtchen mit den engen Gassen und den gelben Häusern ein Besuch wert. Auf dem Rückweg zum Boot füllten wir noch leichte Fehlbestände im Proviant auf und machten uns dann auf den Rückweg zu unserer Katinka. Am nächsten Morgen wollen wir wieder früh raus um unseren Törn nach Pisa anzugehen.

 

Image

 

 

Image

 

Image

 

 

Image

 

 

 

 

 

 

 

Image

 

Image

 

Image

 

Image

 

 

Image

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Image

TOSKANA


Auf den 30 Seemeilen nach Pisa passiert nichts Besonderes. Interessant wird es bei der Einfahrt in den Fluss Arno, ist es doch unsere erste Flusseinfahrt und aus diesem Grund bin ich schon ein bisschen aufgeregt, zumal der Wind am Nachmittag deutlich auffrischt und uns mit Welle und 15 Knoten Wind, förmlich in den Arno hinein spülte. Im Fluss selber wird es dann ganz schnell ruhiger und wir fahren an vielen Fischerhütten vorbei, bei denen quadratisch aufgebaute Netze, über dem Wasser, die mit einer Vorrichtung abgesenkt werden können, schweben. Auf der linken Seite, flussaufwärts, grenzt der Arno an ein Naturschutzgebiet. Auf der rechten Seite gibt es viele kleine Anlegestellen, bei der wir an einer festmachen wollen. Das ist nicht so einfach, da Anfang September immer noch einiges los ist. Bei Nautika180 werden wir dann fündig. Wir bekommen einen Platz für 200€ und können vier Tage bleiben. Beim Anlegen ist man uns mit den Leinen behilflich und die Leute von der kleinen Marina sind sehr freundlich, man kommt gleich ins Gespräch. Wir wollen die Zeit nutzen um uns Pisa und Florenz anzuschauen. Wer in Italien schon einmal Bus gefahren ist weiß was jetzt kommt. Um mit einem Bus fahren zu können braucht man ein Ticket, soweit so gut. In Italien kauft man das Ticket aber im Voraus in einem Kiosk, oder an einem Ticketautomaten an der Zentralhaltestelle. Nur in Ausnahmefällen und dass äußerst ungern, kann man so ein Ticket beim Busfahrer, natürlich mit Aufschlag, kaufen. Was also machen, wenn man mitten in der Pampa, an einer fast unkenntlichen Bushaltestelle steht und kein Ticket hat? Da ist der Busfahrer die erste Wahl. Unserer jagt uns mit einem unfreundlichen Gebrabbel davon, sodass wir uns einfach einen freien Sitz schnappen. Er fährt dann auch weiter und nimmt uns mit, ohne dass wir etwas bezahlen, so kann es auch gehen. Wir nehmen es als Entschädigung für das Warten an der Haltestelle, denn die Zeiten auf dem Plan weichen doch, ganz erheblich, von der Realität ab. Wie dem auch sei, wir kommen wohl behalten in Pisa an. Was bei dem Fahrstil der italienischen Busfahrer nicht als selbstverständlich angenommen werden kann. Die Stadt machte auf uns einen sehr heruntergekommenen Eindruck. In der Altstadt auf der anderen Flussseite wird es dann besser, die Sehenswürdigkeiten sind dort tadellos in Schuss, wenn man sie dann zu Gesicht bekommt. Nähert man sich dem berühmten Schiefen Turm, werden die Menschenmassen immer größer. Sieht man ihn dann, kann man vor lauter Leuten das Straßenpflaster nicht mehr erkennen. Zahlreiche Touristengruppen werden von ihren Führern durch dieses Chaos geschleust und wir mitten drin. Am meisten hat mich die Statik des Turms überrascht. Für mein Verständnis hätte er schon lang umfallen müssen, aber irgendwas scheint ihn noch aufrecht zu halten. Auch die anderen Sehenswürdigkeiten sind hier in Pisa sehr stark besucht. Am Mittag stehen dem Touristen zahlreiche Restaurant zu Verfügung und am Eingang stehen die Kellner und versuchen das beste Menü der Stadt an den Mann oder die Frau zu bringen. Nachdem wir uns alles angeschaut und von den Menschenmassen genug haben, machen wir uns wieder auf den Rückweg. Das Abenteuer Busfahrt, die Zweite beginnt. Wir waren schlau und haben uns die Linie gemerkt. In einem Kiosk haben wir zwei Tickets gekauft, wir fühlen uns also bestens vorbereitet, um unsere Heimreise anzutreten. Das Problem fängt aber schon damit an, dass wir unsere Linie an den Bushaltestellen der Stadt gar nicht finden. Nach langem umher irren, fragen wir dann schließlich ein paar Passanten, die uns bei der Hinfahrt aufgefallen waren, nach der Busstation der Linie 10. Ja sagt man uns, dass ist nicht so einfach, da müsse man an das Busterminal und das ist ein Stück zu laufen. Wir lassen uns den Weg erklären und finden schließlich das besagte Terminal. Der Bus kommt auch pünktlich und mit uns stiegen gefühlte 100 Leute ein. Der Bus ist also gerammelt voll, keine Chance mehr an einen Halteknopf zu kommen geschweige an einen Ausgang. Letzteres war egal, weil wenn du den Bus nicht zum Stoppen bringst, du sowieso nicht aussteigen kannst. Viel zu spät bemerken wir das Dilemma und so sind wir von der Gnade eines Mitpassagiers abhängig, der dann letztendlich den roten Knopf drückt. Das ist natürlich nicht an unserer Station wo wir gerne aussteigen wollen, nein wir fahren noch ca. 5km weiter bis Marina di Pisa, wo sich der Bus auf einen Schlag, bis auf zwei oder drei Leute, leert. Hier angekommen strömen die Leute zum Strand, wir wechselten die Straßenseite und warteten auf den Bus der uns wieder ein Stück des Weges zurückbringen soll. Da die Busse in Italien grundsätzlich Verspätung haben, oder sowie auf dem Fahrplan angegeben gar nicht kommen, gibt so ein Busfahrer immer Vollgas. Unserer kommt eine viertel Stunde später und kaum eingestiegen, schießt er auch schon los. Aus der Erfahrung gelernt, positioniere ich mich unmittelbar an einem roten Knopf und beobachte die an mir vorbei fliegende Landschaft. Da ein Schild «Nautika180», wie jetzt schon, viel zu früh, das kann doch gar nicht sein, doch die Motorik ist schneller als das Hirn und betätigt den roten Knopf. Noch hundert Meter bis zur Bushaltestelle, für den Busfahrer viel zu spät. Kurz treffen sich unsere Blicke im Rückspiegel da knallt er voll die Bremse rein. Ungefähr 100 Meter nach der Bushaltestelle kommt der Bus zum Stehen. Wir entschuldigen uns und steigen brav aus dem Bus. Diesmal zwei Stationen zu früh. Das Schild Nautika 180 war nur ein Werbeplakat und so müssen wir noch eineinhalb Kilometer zu Fuß laufen, selbstverständlich mit den entsprechenden Kommentaren der Skipperin aus dem Hintergrund. Den Abend verbringen wir dann auf dem Boot mit einem prächtigen Blick auf das Wildleben im Naturpark. Hirsche, Wildschweine und diverse Vögel kommen an das gegenüberliegende Ufer und benutzten den Arno als Tränke. Der nächste Tag wird mit Stressabbau ausgefüllt. Wir reinigten das Boot von der Salzkruste. Am darauf folgenden Tag wagen wir den nächsten Busversuch und besuchen Florenz. Die Stadt in der Dante geboren wurde und die ihn dann vom Hof gejagt hat, Michelangelo und Leonardo da Vinci gewirkt hatten, gefällt uns deutlich besser als Pisa. Wir besuchen die Ponte Vecchio, den Palazzo Pitti, die Piazza della Signoria, schauen uns die in Stein gehauenen griechischen Götter, David und den Fontana Nettuno an. Wir besuchen Dantes Geburtshaus und schlendern zur Kathedrale von Florenz. In der Markthalle finden wir einen netten Stand, an dem wir eine gemischte Schinkenplatte genießen. Der Tag verfliegt wahnsinnig schnell, gibt es doch noch so viel zu sehen. Doch wir haben uns einen Eindruck verschafft, sind müde und haben ja noch unsere Busfahrt von Pisa zu unserer Katinka vor uns. Diese meistern wir diesmal mit Halt auf den Punkt. Die Tage in Pisa sind gezählt und das Wetter bescherte uns NO Wind, was für unsere Weiterreise nach Elba super ist. Vier Tage Kultur sind für diese beiden großartigen Städte nicht ganz ausreichend, doch wir freuen uns auf Elba. Die Insel hatten wir schon 2018 im Rahmen eines Vorbereitungstörns besucht. Damals sind wir im Norden der Insel vor Anker gegangen, diesmal zieht es uns an die Ostküste.

 

STURMFAHRT