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Inhaltsverzeichnis













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Am 18. Dezember 1879 wird Paul Klee als Sohn eines deutschen Musiklehrers und einer schweizerischen Sängerin in Münchenbuchsee bei Bern geboren. Die Familie zieht nach Bern, wo Paul bis 1889 das Literaturgymnasium besucht. Schon als Siebenjähriger beginnt er mit dem Geigenspiel. Nach der Matura (so heißt in der Schweiz das Abitur) zieht Paul nach München. Hier studiert er zunächst Grafik bei Heinrich Knirr. Im Oktober 1900 tritt Paul in die Malklasse von Franz von Stuck ein. Paul Klee reist mit seinem Studienkollegen Hermann Haller nach Italien. Paul reist nach Paris, wo er sich mit den Impressionisten vertraut macht. Paul heiratet die Pianistin Lily Stumpf in Bern. Lily und Paul bekommen einen Sohn, den sie Felix nennen. Klee schließt sich der Künstlervereinigung »Der Blaue Reiter« an. Zusammen mit seinen Künstlerfreunden August Macke und Louis Moillet reist Paul nach Tunesien. Im März 1916 wird Paul zum Militärdienst eingezogen. Paul Klee wird von Walter Gropius an das Staatliche Bauhaus in Weimar berufen. Dort leitet er verschiedene Werkstätten, darunter die Buchbinderei und die Glasmalerei. Paul gründet zusammen mit Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger und Alexej von Jawlensky die Künstlervereinigung »Die Blaue Vier«. Das Staatliche Bauhaus zieht von Weimar nach Dessau und Paul folgt mit seiner Familie. Die Klees ziehen in ein von Walter Gropius erbautes Haus, ihre Nachbarn sind die Kandinskys. Ab 1928 widmet sich Paul vor allem seiner eigenen Malerei. Paul wird an die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf berufen. In Düsseldorf findet eine große Ausstellung mit 252 Werken von Paul Klee statt. Die Nationalsozialisten entlassen Paul fristlos. Seine Bilder werden als »entartete Malerei« beschimpft. Im Dezember fliehen Paul und Lily vor den Nazis in die Schweiz. Eine Retrospektive von Pauls Werken wird am 23. Februar 1935 in Bern eröffnet und anschließend in Basel und Luzern gezeigt. Im November erkrankt Paul an der damals unheilbaren Krankheit Sklerodermie. Durch die Krankheit verhärtet sich Pauls Haut immer mehr, das Arbeiten fällt ihm schwer. 1936 malt er gerade einmal 25 Bilder – viel weniger als sonst. Pauls künstlerisches Schaffen erlebt noch einmal einen Aufschwung. In seinem Spätwerk ist seine Krankheit oft Thema. Am 29. Juni 1940 stirbt Paul Klee. Er wird auf dem Berner Schlosshaldenfriedhof beigesetzt. Paul Klee wird posthum die schweizerische Staatsbürgerschaft verliehen. Obwohl Paul in der Schweiz aufgewachsen war, waren seine Anträge zu Lebzeiten abgelehnt worden.
1879 1880 1889 1900 1901 1905 1906 1907 1911 1914 1916 1920 1924 1926 1928 1931 1932 1933 1935 1936 1938 1939 1940 1942
Thomas A. Edison erfindet die Glühbirne. Der Kölner Domwird vollendet. Das Ausstellungsgebäude der » Wiener Secession« wird fertiggestellt. Auf der Weltausstellung in Paris werden technische Errungenschaften wie der Dieselmotor, der Tonfilm und die Rolltreppe vorgestellt. Die Schriftstellerin Bertha von Suttner erhält als erste Frau den Friedensnobelpreis. In Dresden veranstaltet die expressionistische Künstlervereinigung »Die Brücke« ihre erste Ausstellung. Der Norweger Roald Amundsen erreicht als erster Mensch den Südpol. Der Erste Weltkrieg beginnt. e9783641055578_i0047.jpg Der Friedensvertrag von Versailles tritt in Kraft. Damit ist der Erste Weltkrieg offiziell beendet. e9783641055578_i0048.jpg e9783641055578_i0049.jpg Die Weltwirtschaftskrise, die 1929 in den USA begann, erreicht in Deutschland ihren Höhepunkt. Adolf Hitler wird zum Reichskanzler ernannt. Die Nationalsozialisten erlassen die Nürnberger Rassengesetze. In der Reichspogromnacht am 9. Novemver 1938 zerstören Nationalsozialisten jüdische Wohnungen, Geschäfte und Synagogen. Viele Juden werden getötet. Mit dem Angriff des Deutschen Reiches auf Polen beginnt 1939 der Zweite Weltkrieg.
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Die Kunstwerke in diesem Buch

Einst dem Grau der Nacht enttaucht …, 1918, 17, Zentrum Paul Klee, Bern

Foto: Zentrum Paul Klee, Bern

 

Konzert auf dem Zweig, 1921, 188, Zentrum Paul Klee, Bern

Foto: Zentrum Paul Klee, Bern

 

Das Abenteuerschiff, 1927, Pinakothek der Moderne, München

 

Die Jungfrau im Baum (aus der Serie Inventionen), 1903, 7, Radierung in mehrfacher Auflage

 

Bildnis einer gefühlvollen Dame, 1906, 16, Zentrum Paul Klee, Bern

Foto: Zentrum Paul Klee, Bern

 

Gruppenbild der 30 Handpuppen, 1916 – 1925, Zentrum Paul Klee, Bern

Foto: Zentrum Paul Klee, Bern

 

Vor den Toren von Kairuan, 1914, 216, Zentrum Paul Klee, Bern

Foto: Zentrum Paul Klee, Bern

 

Motiv aus Hammamet, 1914, 48, Kunstmuseum Basel, Kupferstichkabinett

 

Die Ratlosen, 1936, 23, Zentrum Paul Klee, Bern, Leihgabe aus Privatbesitz

Foto: Zentrum Paul Klee, Bern

 

Empfindender Künstler, 1919, 72, Zentrum Paul Klee, Bern

Foto: Zentrum Paul Klee, Bern

 

Engel bringt das Gewünschte, 1920, Lithografie in mehrfacher Auflage

 

Kamel in rhythmischer Baumlandschaft, 1920, 43, Kunstsammlung

Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

 

Die Zwitscher-Maschine, 1922, 151, Museum of Modern Art, New York

 

Senecio (Baldgreis), 1922, 181, Kunstmuseum Basel

 

Architektur der Ebene, 1923, 113, Neue Nationalgalerie, Berlin

Foto: Zentrum Paul Klee, Bern

 

Hauptweg und Nebenwege, 1929, Museum Ludwig, Köln

 

Ad Parnassum, 1932, 274, Kunstmuseum Bern, Dauerleihgabe des Vereins der Freunde des Kunstmuseums Bern

Foto: Zentrum Paul Klee, Bern

 

Geheim Richter, 1933, 463, Zentrum Paul Klee, Bern

Foto: Zentrum Paul Klee, Bern

 

Von der Liste gestrichen, 1933, 424, Zentrum Paul Klee, Bern

Foto: Zentrum Paul Klee, Bern

 

Angstausbruch III, 1939, 124, Zentrum Paul Klee, Bern

Foto: Zentrum Paul Klee, Bern

 

Die Nummern, die nach der Jahreszahl angegeben sind, entsprechen der von Klee in seinem Werkverzeichnis selbst vergebenen Nummerierung.

Die Fotos in diesem Buch

Auf dem Einband

Paul Klee in seinem Atelier, Bauhaus Weimar, 1922

Fotograf: Felix Klee

Zentrum Paul Klee, Bern, Schenkung Familie Klee

Copyright: Klee-Nachlassverwaltung, Bern

 

Paul Klee, München, 1911

Fotograf: Alexander Eliasberg

Zentrum Paul Klee, Bern, Schenkung Familie Klee

 

Paul und Lily Klee im Garten, Obstbergweg 6, Bern, September 1906

Fotograf: Unbekannt

Zentrum Paul Klee, Bern, Schenkung Familie Klee

Copyright: Klee-Nachlassverwaltung, Bern

 

Paul Klee in der Korporalschaft der Landsturm-Kompanie, Landshut, 1916

Fotograf: Unbekannt

Zentrum Paul Klee, Bern, Schenkung Familie Klee

Copyright: Klee-Nachlassverwaltung, Bern

 

Paul Klee in seinem Atelier, Bauhaus Weimar, 1924

Fotograf: Felix Klee (?)

Zentrum Paul Klee, Bern, Schenkung Familie Klee

Copyright: Klee-Nachlassverwaltung, Bern

 

Paul und Lily Klee, Stresemannallee, Dessau, zwischen dem

6. u. 19.4.1933

Fotograf: Franz (Boby) Aichinger

 

Paul und Lily Klee mit Katze Bimbo I, Kistlerweg 6, Bern, 1935 Fotograf: Fee Meisel

Zentrum Paul Klee, Bern, Schenkung Familie Klee

 

Paul Klee in seinem Atelier, Kistlerweg 6, Bern, Sommer 1939

Fotograf: Felix Klee

Zentrum Paul Klee, Bern, Schenkung Familie Klee

Copyright: Klee-Nachlassverwaltung, Bern